Silk and Paper

27. Januar 2019

EINsamkeit

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 12:44 PM

 

winter

 

In der tiefen Nacht

trägt die Stadt einen  Mantel

aus einsamen Schnee.

 

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24. Januar 2019

– 57°

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 6:09 PM

 

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Zugedeckt vom gefrorenen Wolkenschleier,
hinter so dünnem Eis , zerbrechlich wie Glas…
ruht sich der Mond in der Ferne
vom vergangenen Sommer aus.

5. Januar 2019

INnere Klänge

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 4:49 PM

birken in winter

 

Still.

Welch anderes Wort kann man dem zufügen,

damit beim zaghaften Erklären

die anderen Buchstaben nicht lärmen…

 

Still.

Jetzt wie einst-  innere Klänge,

lautloses Erinnern

an blind gewordene Fotografien.

 

Still.

Wie ein Feld im Winter,

namenlose Schatten , ein Sonnensplitter,

und leises Gelächter.

 

Still.

Es berührt die Seele mehr

als weitere Strophen eines Verses…

ganz tief. Dort , wo keiner hinblickt.

28. Dezember 2018

schmelzPUNKT

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 10:46 PM

glut
.
Der Tag glimmt auf ,
wächst heran in pulsierender Eile…
wird ausradiert in nur einem Moment…
das große Ausatmen der Stunden
wird winzig im abendlichen Seufzer …
Menschen legen mit ihrer Melancholie
endlose Schienen hoch hinauf
zum geheimnisvollen Gewölbe.
Da oben schmilzt alles zusammen.
——–
und wie immer ©

3. Dezember 2018

Wintermorgen

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 8:16 AM

Die Straßen sind feucht
Die aufgehende Sonne-
der Tag auf Besuch.

2. Dezember 2018

FERNer Klang

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 8:55 AM

 

winter

 

Die Zeit wird geschliffen, im Winter,

wenn Tage klirren wie altes Glas aus anderen Jahrhunderten.

Mit fernem Klang entströmen kalten Häuserwänden

Töne wie verirrte Worte, die einst wie Steine zu Staub zerfielen,

und nun ungehört in Mauerritzen verharren.

Und immer, wenn die Krähe morgens ruft,

findet sie eine Silbe im ersten Raureif.

29. November 2018

nACHT

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 8:33 PM

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In der Nacht , wenn das Grau des Tages

sich in eine durchsichtige Schläfrigkeit verwandelt

und mit kalten Flackern die Sterne die Baumkronen berühren,

da hat der Mond schon Welten und mein Haus umwandert.

 

Das offene Buch zerfällt in Papierschatten,

die über den Tisch huschen und leise knistern.

In einer hastigen Bewegung schneidet eine Seite

meinen Finger, und die Nacht wird rot.

 

Zwischen dem Ticken der Wanduhr und dem Tisch

breitet sich ein Schmerz aus, der ganz aus der Tiefe mir zuruft:

Es ist eine Zeit, nicht über Spinnweben zu lamentieren,

und schon gar nicht über eine Wunde, die dich wach hält.

 

In der Nacht, wenn es durch den Körper pocht, das Leben,

und doch sich alles nach Ruhe sehnt in allen Häusern,

klopft es manchmal an meiner Tür und ich lasse sie ein,

all die Fremden, die mir meine Träume durchwandern.

2. Oktober 2018

AM seitenrand

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, WEGkreuzungen — silkandpaper @ 12:15 PM

Bevor

sich alles auflöst

und verschwimmt,

und   am weißen Seitenrand

des Buches ,

zwischen großen Worten

notiert,

sich  ein Lebensentwurf verliert,

verorte dich.

.

Such dir

inmitten der Buchstaben

einen Platz,

der von dir beseelt,

auch in der Zukunft

einen Klang hat,

der Erinnerungen weckt

an deine Zeit.

Bevor sich alles auflöst…

.

29. September 2018

.

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 4:09 PM

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Vor dem ersten Sturm

leuchten im Dunst des Morgens

zwei blaue Augen.

23. September 2018

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 11:14 AM

Bild könnte enthalten: Himmel, Nacht, Wolken, im Freien und Natur

Reglos diese Nacht.


Nur das Wolkengeplauder


ist im Mondlicht laut.

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