Silk and Paper

2. Oktober 2018

AM seitenrand

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, WEGkreuzungen — silkandpaper @ 12:15 PM

Bevor

sich alles auflöst

und verschwimmt,

und   am weißen Seitenrand

des Buches ,

zwischen großen Worten

notiert,

sich  ein Lebensentwurf verliert,

verorte dich.

.

Such dir

inmitten der Buchstaben

einen Platz,

der von dir beseelt,

auch in der Zukunft

einen Klang hat,

der Erinnerungen weckt

an deine Zeit.

Bevor sich alles auflöst…

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29. September 2018

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Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 4:09 PM

IMG_20180929_114020

Vor dem ersten Sturm

leuchten im Dunst des Morgens

zwei blaue Augen.

23. September 2018

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 11:14 AM

Bild könnte enthalten: Himmel, Nacht, Wolken, im Freien und Natur

Reglos diese Nacht.


Nur das Wolkengeplauder


ist im Mondlicht laut.

22. September 2018

mondsee

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 2:03 AM

mond im märz


Da ist der Mondsee
und die silbernen Kronen der Sterne,
die weit ab im Dunkel
ein eigenes Königreich errichten.

Planeten, die auseinander stoben
und dem Baum vor dem Haus
ein Diadem um die
kargen Äste schlingen.

Auf der Rast
zwischen den Zeitreisen durch die Galaxie
lässt uns der Herbst 
die Unendlichkeit erahnen.

Irgendwann einmal wird  sichtbar
wie die Zeit mit den Sternschnuppen reist,
die Erde umsäumt …   
Und der Mond
wird dann immer noch einen Schleier tragen.

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21. September 2018

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 10:29 PM

septembermond

Die kleine Brücke.

Eine Scherbe des Mondes

ruht im Blau der Nacht

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HERBst

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 10:40 AM

Bild könnte enthalten: Frucht und Essen

Die letzten Pflaumen.

Im Duft ist der Herbst versteckt .

Ab jetzt eilt die Zeit.

 

 

23. Juli 2018

ferne ERinnerung

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 10:33 AM

Wie die Zeit

durch den Tag sickert…

wie eine ferne Erinnerung,

die aus Konservengläsern tropft.

… die Süße der Kirschen,

deren Steine längst Bäume sind,

und wie sommerliche Glücksmomente,

zwischen  Zäune stehen.

Von hier nach da sind wir gegangen.

Losgelassen die Hände,

die bis heute nicht wissen,

wie man Steine wirft.

Und die Zeit spaziert

durch mein Leben,

zupft mir am Ohr:

höre zu, höre doch!

18. Juni 2018

ahNUNg

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 7:44 PM

blau1

 

 

 

 

 

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Eingetaucht in die Zeit ,
das Nichts eines Windes legt sich auf die Schulter,
um dem inneren Bild eine Ahnung  zu schenken
von der Unendlichkeit.

Dieser kurze Schmerz,
das Wissen, dass es kein Wort gibt, das umschreibt,
was ich erfuhr , als die Brise
sich aus der Umarmung löste.

 

 

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copyright

30. Mai 2018

an manchen ORTen

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 6:35 PM

 

bild083

 
An manchen Orten…

 

…kann nichts entstehen;

Nicht einmal ein Gedanke,

der fortgehen könnte

und auch sonst nichts,

was daran erinnert,

 dass Leben

fliesst…

Der Himmel so weit,

dass sogar an den Wolken nichts

anhaften wird

außer mein Atem ,

der an Häusergiebeln zerstiebt …

und sich selbst anhält,

um das Schweigen zu hören,

welches zwischen den Worten

herausbricht …

 

10. März 2018

auftAUCHen

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 6:29 PM

 

blau1

Der Frühling ist eine Art von Blau,
das sich durch den Winter schlich
wie ein Kind , welches sich durch Verstecken
allen Blicken entzog,
um Aufzutauchen an einem anderen Ort.

Der milde Wind schleift die Zeit wieder rund,
die Uhrzeiger tanzen langsam ,
und der Staub schwebt zu Boden und man hört ihn fallen
und auch sein Echo von dem Ort ,
von dem man seit der Kindheit träumte .

Der Frühling ist eine Art von Blau,
das aus dunklen, späten Himmeln springt
und dann zerfließt.
In einem Dunst zarter Tropfen lüften sich
die Geschichten vergangener Lieben.

 

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© wie immer Doris

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