Silk and Paper

16. Mai 2017

gestEIN

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik — Schlagwörter: , , — silkandpaper @ 7:28 PM

traummar

Tage brechen herunter ,

sie gleiten nicht leise , wie sonst, davon.

Der dumpfe Rhythmus allzu früher Morgen,

der die Nächte ausradiert,

als hätte es sie nie gegeben…

Im bröckelnden Gestein der Zeit

ist Erinnerung vergraben,

verschüttet unter schweren Lasten

des längst vergessenen Geschehens …

Im Geräusch fallender Steine,

hinter grauen Fäden aus Staub

versteckt sich ein Wispern.

Abwesenheit von Sprache.

.

©

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