Silk and Paper

27. März 2016

hAUCH

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 4:43 PM

blau1

Der kühle Hauch legt sich

und etwas klingt nach,

greift nach dir,

es umfasst dich,

hüllt dich ein in Ungesagtes

du ringst nach Worten

die keiner kennt ,

weil sie deinem Innersten entsprungen.

Am äußeren Rand

des Tages suchst du

verblasste Bilder ,

verwaschene Farben.

Aus dem Gefäß Erinnerung

laufen die Worte über.

Weiche Tropfen

und scharfe Krallen.

Sprache ist wie eine Falle,

die im grünen Moos

aus dem Nichts heraus zuschnappt.

Wie gelähmt verharrst du,

bevor der Klang des Wortes

die Farben findet,

die zerfließen

und nach Sichtbarkeit suchen.

Wie ein Schatten

erwandert der Ton das Wort,

teilt es in Silben

und lässt dich erstaunen.

Für Sekunden ist alles so klar.

Du glaubst zu wissen.

Doch alles verhallt -bis nichts bleibt.

                                                       Auch kein Echo.

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