Silk and Paper

27. November 2015

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 6:48 AM

 


glut 

Der Morgen wäscht die Nacht vom Himmel,

im roten Gewande steht er in dem Raum…

durchschreitet die Weite,

dort, wo alles Platz hat sich festzuhalten.

Meine Seufzer und auch mein  Lachen

berühren Tage und Wochen und schweben davon

in bauschigen Wolken mit dem Geruch von Winterschnee

und münden wie schmelzendes Eis in jenen Versen,

die an kalten Tagen

die ruhende Barke am Ufer zum Schwanken bringt.

 Himmelsstürmer , die letzten Vögel ,

die davonfliegen zum nahen Baum ,

um wie Tupfen in der grauen Landschaft,

die ausgefranst und kalt und immer wieder neu gezeichnet,

eine Ahnung zu sein ,

vom Lebendigen zwischen all dem Schweigen.

Auf den Zweigen knarren auch meine Worte,

die den Draußenort zu einer Landschaft verdichten,

sich mit dem Holz verzargen , um nun im ersten Licht

zum Nichts zu verglühen; als weißer Rauch für einen Tag…

©

MAR 

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