Silk and Paper

29. März 2015

für marlen HAUShofer

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 4:24 AM

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Auf jedem Bild springt mir die Traurigkeit aus Deinem Blick und jedes Wort sucht einen Grund zum Sein hinter der Wand aus Glas , die in den Bergen sogar das Echo abfängt

Dein Mund ist leicht geöffnet, fast erstaunt und erschrocken. Die Katze auf dem Schoß -sonst nichts was wärmt. Und niemand weiß, wie es ist, im Kerzenschein Bücher zu schreiben, die Mauern einreißen.

In den Augen ein kleines spöttisches Glimmen vom Wissen, das durch die Einsamkeit Deiner Seele gereist ist.. alle Deine Worte hinter Türen, die ohne Klinken nur aufzustoßen sind, um sich der Überraschung wirklich gewahr zu werden…

Du drehst keinem Wort den Rücken zu, und auch nicht seinem Sinn… Du blätterst die Seiten um, sogar heute noch, lange nachdem Du gingst. und manchmal höre ich Dich hinter Deinem Foto lachen.

Für Marlen Haushofer (2008)

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