Silk and Paper

13. Juni 2014

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 8:29 AM

mond12

So viele Möglichkeiten, kaum sie geboren sind ,vorübergehen, die wie der Tau fast unsichtbar zum Himmel steigen, entfleuchen in den frischen Tag und dann ganz einfach nur verwehen.

Verloren alle Augenblicke , die Zuckerstaub sind auf den Lippen, die leise flattern , wenn Du in Gesichter siehst, und wirst beschwingt , nur für Sekunden mit dem Mund  an bunten Blütenträumen kosten…

So viele kurze, und doch ungeahnte helle Weiten, wie Wassertropfen , in deren Oberflächen Prismen gleich, sich ganze Welten spiegeln mit Lichtern , die wie ein Schweif Dich durch die Nächte leiten.

So viele Tage, die aus Deinen Händen gleiten, und Deine Finger längst vergessen , das Richtige zu tun, und nicht einmal von Dir den Schatten hinterlassen … ein Augenblick ist der Moment aus längstvergessenen Zeiten.

So viele Möglichkeiten ! Jeden Tag sind sie  wie Du,  geboren, und sind vergebens Dir auf Deinem Weg begegnet, sie sind so weit durch Tag und Nacht gereist und ungesehen, achtlos manchmal unverstanden, für Dich verloren.

All die Minuten und Momente – ein anderer wird sie vielleicht finden, sich daraus eine Wiege der Erfahrung bauen, sich des Geschenkten glücklich schätzen und es weitergeben. Und plötzlich wird die Möglichkeit Dich als Begegnung wiederfinden.

mar 2009/ 2014

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