Silk and Paper

8. Juni 2014

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 8:56 AM

kranich-auf-beniseide.jpg


So wie manche  Träume sind….. auf malvenfarbener Seide.  Schlicht.
A
ufgetupft wie einer Borte goldener Rand.
Ein endlos langer Schleierglanz,  weit hinter der Zeit gelassen.
Und eine Dornenkrone, die das Herz aufbricht.

Und dunkel tropft die Nacht in diese übersatte, warme  Erde.
Versickernd mit dem Regentropfen aller Seelen Schwingen.
Die Bäume, meine Brüder, atmen tief und schwer.  Denn jetzt ist ihre Zeit. 
Und sie verstehen nichts von diesen Herzensdingen.

Und aus dem Himmel schneide ich ein kleines Stück heraus.
Glänzend und bedeutungsschwer. Der schwarze, nie gefundene Opal.
Das weiche Rund, wie das von einem Kieselstein. Erstarrtes Leben.
Und bebt die Erde, dann auch finden Steine zueinander.  Jedesmal.

 

 

 

Advertisements

Schreibe einen Kommentar »

Es gibt noch keine Kommentare.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: