Silk and Paper

5. Juni 2014

noten auf dem gesicht der ZEIT

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 8:26 AM

uhr

Irgendwann, wenn die hellen Stunden der Tage,
eingehüllt vom Schatten der Häuser,
ferne Musik sind,
Noten auf dem Gesicht der Zeit,
schwarze Spuren auf weißem Grund,
nächtliche Weisen aus der Ferne des Glücks,
legt sich selbst der Staub zur Ruh;
schwebt leise tänzelnd ein, wie ein Insekt
auf der Suche nach dem Nektar des Lebens…

Eine Bewegung – und man wischt die Süße hinweg
in die uferlose Bitternis der Nacht,
so auch das Erinnern, dass TAG auch Tagwerk ist.
Pudriges Gold verliert seinen Wert,
bedeutungslos wird der Lärm,
in dessen Mitte die Stille wohnt,
und bedeutungslos für Sekunden auch Du.
Morgens, wenn die Katze heimkehrt weiß man,
dass auch Freiheit Heimat sucht.

 

MAR 2009

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