Silk and Paper

17. Januar 2014

dreiUNDfünfzig

Filed under: ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 1:53 PM

Das Unwort des Jahres heisst : SOZIALTOURISMUS

 

 

 

 

 

 

 

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14. Januar 2014

alles GEWESENe

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 11:06 AM

Die Nacht ist ein dunkler Spalt in der Zeit,
in den meine Erinnerung fiel.
Stürze, Wasserfällen gleich.
Aufschlagen in niemandens Land.

Zwischen nächtlichen Stunden reisst er auf,
der unbegehbare Boden und in den Tiefen
des längst Geschehenem hallt wider,
was Urgroßmütter sangen.

Alle treffen sich am Grund des Brunnens,
der Herberge für einsame Träumer ,
die ohne Woher und Wohin durchs Leben wandeln
und an Stundenbüchern schreiben.

Die Nacht ist ein tiefes Loch in der Zeit,
mit der Dämmerung fügt sie sich zum Licht,
wie verwaschene Druckerschwärze, hinweggespült.
Alles Gewesene muss nun wieder werden.

10. Januar 2014

verwOBen

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 12:24 PM

                                  teppich

Das Leben ,

ein Flickenteppich.

Verheftet  und verwoben mit Fäden

und losen Enden,

flatterndes Stückwerk im Wind…

abgetragen und zerrieben nach Jahren

wird es eins mit allen Tönen…

und die Farben,

die auf dem ersten Blick

verwaschen scheinen,

glänzen in der Sonne

silbern, golden.

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