Silk and Paper

23. März 2012

zweiundzwanzig

Filed under: Uncategorized, ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 12:10 PM

Anmerkung:  am 14. Juli 2013 offensichtlich wurden die Links, die auf die Vernetzung zum Islamismus und zum Aufruf , Kurdinnen zu vernichten, vom Betreiber/ Herausgeber  der Links gelöscht. Ich konnte die Links noch vor 2 Wochen aufrufen. Wahrscheinlich sind sie vermutlich ( und was ich nicht hoffen mag, das dt. Medien da mitspielen…) auf Druck von „draussen“ gelöscht worden.

Die Gewinner – darunter auch die heimischen Kandidaten Weber und Türker – werden am 20. März am Bundesentscheid in Stuttgart teilnehmen.

Im Publikum saßen auch der Generalkonsul des türkischen Konsulats in Frankfurt, Ilhan Saygili, sowie drei aus Ankara angereiste Abgeordnete des türkischen Parlaments. In einer kurzen Ansprache würdigte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz den Wettbewerb, die jungen Teilnehmer seien »Botschafter für die Verständigung der Menschen untereinander«. Organisiert hatten den Wettbewerb der in Wetzlar ansässige gemeinnützige Bildungsverein »Optimum – Gießener Lernkreis« und der Verein »Academy«.

Anmerkung: Laut ZEIT vom 22. März 2012 / Ressort Chancen/ Türkisch für Anfänger  durfte N. W. an der Türkisch-Olympiade teilnehmen. Aus diesem Artikel geht auch hervor, das diese Olympiade von Fethullah Gülen finanziert wurde und wird.

Über Fethullah Gülen

»Türken, die sich Europa öffnen, sind Schmarotzer, Parasiten und wie Blutkrebs«, lautet eine knappe Aussage Gülens »Çag ve Nesil«

In Wikipedia wird zusammengefasst, was bisher unzählige Zeitungsartikel mehr oder weniger ausführlich ausführten:

Der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban von der Evangelischen Fachhochschule in Berlin hält die Bewegung für gefährlich, weil sie „unfassbar“ sei: „Unter dem pseudo-modernistischen Lack steckt eine islamistische Auffassung“ Wiki

„Die Nurculuk-Bewegung versteht sich als religiöse Reformbewegung, die moderne Technologie und Islam miteinander verbinden will. Mittlerweile gehören der ,Islamischen Gemeinschaft Jama’at un-Nur’ (Lichtjugend) bundesweit circa vierzig Medresen, theologische Ausbildungsstätten, an. So zum Beispiel das Feyza-Bildungszentrum Duisburg. Die Zahl der Anhänger dieser Bewegung liegt in Deutschland zwischen fünf- und sechstausend. Eigenen Angaben zufolge soll die Bewegung weltweit circa 1,5 Millionen Anhänger in mehr als sechzig Ländern haben. Die Gesamtleitung liegt bei einer Arbeitsgemeinschaft ,gleichberechtigter Brüder’ in Istanbul“ – so schätzt das Bundesfamilienministerium die Situation ein.

Graue Eminenz der AKP Fethullah Gülen ruft zur Vernichtung der Kurdinnen auf

Die graue Eminenz der AKP Fetullah Gülen, der u.a. Ehrenvorsitzender des in Berlin ansässigen Forum für Interkulturellen Dialog ist und zurzeit in den USA lebt, kritisierte in einer jüngst ausgestrahlten Videobotschaft die „Erfolglosigkeit“ im 30-jährigen Kampf gegen die PKK und schlug menschenverachtende Auswege vor.

Gülen forderte die Regierung im Verlauf der ca. 45minütigen  Videobotschaft bezüglich der KurdInnen unter Beschwörung der nationalen Einheit im Namen Allahs auf, die Kurden zu vernichten: „Lokalisiert sie, umzingelt sie (…) zerschlagt ihre Einheiten, lasst Feuer auf ihre Häuser regnen, überzieht ihr Klagegeschrei mit noch mehr Wehgeschrei, schneidet ihnen die Wurzeln ab und macht ihrer Sache ein Ende!“ In Bezug auf die Guerilla forderte Gülen ebenfalls deren Vernichtung durch militärische Übermacht und ergänzte: „Ob 500, ob 5000, lass es 50.000 (gemeint sind die Guerillas) sein, du hast eine Million (gemeint sind Soldaten).“ 


Fatih und Umut (Namen von der Red. geändert) hatten Potenzial, aber am Ende auch ihren eigenen Willen. Da hat sie die Gülen-Bewegung hinausgeworfen. Fatih trägt ihnen das heute noch nach. “Leute, die es mit dem Islam ernst meinen, setzen keinen 17-Jährigen aus der Provinz in Istanbul auf die Straße.”

Wegen eines Buchs über die Unterwanderung des Staats durch die muslimische Gülen-Sekte muss der Autor ins Gefängnis. Die Sekte soll den Polizeiapparat infiltriert haben.

Seine Nachforschungen zur reform-islamischen „Gülen-Bewegung“ hatten ergeben, dass die Sekte einen neuen „Staat im Staat“ darstellt. Nur diesmal muslimisch statt säkular, und nicht dem Militär hörig, sondern dem Prediger Fetullah Gülen. All das schrieb Ahmet Sik auf in seinem neuen Buch.

Um die Veröffentlichung zu verhindern, konfiszierte die Polizei beim Buchverlag und der Zeitung „Radikal“ alle Manuskripte. Sik ist bereits der zweite Autor, der vor Gericht gezerrt wird, weil er die Gülen-Sekte bezichtigt, Machtpositionen im Staats- und Sicherheitsapparat besetzt zu haben.

„Wie bei Scientology“

In ihrem Wohnort war die in der Flüchtlingsarbeit Engagierte erstmals im Jahr 2000 auf die Gülen-Bewegung gestoßen. Seit Januar 2010 sei der Vorsitzende des Kulturforums Nürtingen ein Gülen-Vertreter, sagt sie. Sie zieht Verbindungen zu dem Tübinger Verein „Süddialog“, der eine Gülen-Initiative sei. Dessen Geschäftsführer, Hasan Dagdelen, hatte 2009 gesagt, seine Frau sei Sekretärin beim Verein Lernhausen.

Die Bernhausener Einrichtung kann auch in der Gülen-Datenbank des Academy-Vereins für Bildungsberatung (www.academy-ev.com) unter „Nachhilfesuche“ abgerufen werden. In der Bildungsinitiative Filderstadt fehlt Wahl die „inhaltliche und finanzielle Transparenz“. Sie sieht in der Gülen-Bewegung, die international politisch-religiös arbeite, viele Ähnlichkeiten mit der Scientology-Organisation. Wie bei Scientology würden Gegner unter Druck gesetzt. Das habe sie selbst erfahren: „Sie haben versucht, mich einzuschüchtern.“ Ein Anwalt forderte sie nach einem öffentlichen Vortrag 2008 auf, ihre kritischen Anmerkungen über das Nürtinger Kulturforum zu unterlassen und eine entsprechende Erklärung abzugeben. „Ich musste mir dann notgedrungen auch einen Anwalt nehmen, um mein Recht auf Meinungsfreiheit duchzusetzen“, sagt Wahl. Die geforderte Erklärung hat sie selbstredend nicht unterschrieben – eine Klage wegen „Diffamierung“ hat das Kulturforum nicht eingereicht.

 

Die Grenzen zwischen Konvention und Kontrolle sind verschwommen. “Hizmet” ist auch ein Begriff, der in Reden von Regierungschef Tayyip Erdogan wie ein Signal auftaucht; Zaman, der Titel der Zeitung mit der höchsten Druckauflage und ein Produkt des Gülen-Imperiums, lautet rückwärts gelesen “Namaz” – “Gebet”. Es ist der Stoff, aus dem Verschwörungstheorien sind. Am Anfang geht es nur um Freizeitspaß, erzählt Fatih. Fußball, Theater, Gespräche in kleinen Gruppen von vier bis fünf Gleichaltrigen, organisiert von den Leitern. “Nach einer Weile fangen sie an, über Religion zu reden.” Über die Jugend, die berufen ist, den Islam zu führen. Privater Unterricht in Religion sei an sich nichts Ungewöhnliches, sagt Fatih. “Es ist in unserer Tradition”. Doch dann ist da eben noch das Kalkül und der Zwang der Cemaat. “Sie wollen dir das Gefühl geben, dass du ein einzigartiger Mensch bist. Und wenn du nicht folgst, dann lassen sich dich spüren, wie einsam du bist.”

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1 Kommentar »

  1. http://www.tagesschau.de/inland/guelen-erdogan100.html

    Kommentar von silkandpaper — 2. Februar 2014 @ 7:12 PM


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