Silk and Paper

30. März 2012

KOMM und halt den himmel fest

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 8:04 AM


Komm, und halt den Himmel fest,
hier, an diesem Regenschnürenband.
Laß ihn nicht von dannen flattern
in ein weites, fernes Land…
wo die Wolken schnell vergehen,
aufgelöst von Sommersonnenglut.
Und die Unendlichkeit des Lebens
im weichen Überflusse ruht…
Und laß die Amsel … sie ist schon weitergezogen,
und singt ganz anderswo ihr Lied.
Hier regnet es, hier ist es grau und kalt,
Frühlingsmorgen. Und die Sehnsucht zieht….
Doch erst die Sehnsucht sagt mir, wo es Sommer gibt,
der satt und grün von großer Liebe spricht,
Komm, halt den Himmel fest und auch den Augenblick,
mit all den Schatten und mit all dem Licht.
MAR 2008
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29. März 2012

vierundzwanzig-

Filed under: ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 7:18 AM

Die Saat des Hasses

In der Grundschule wird den Kindern beigebracht, die Juden bis zum Sieg zu bekämpfen. »Ich will die Leber des israelischen Soldaten essen und meine Zähne in sein Fleisch bohren«, lesen sie mit patriotischer Bewunderung in einem Gedicht von Raymonda Tawil, der Mutter von Suha Arafat, der Ehefrau Jassir Arafars. »Verschwindet aus diesem Land«, rezitiert der Schüler, seine Augen vor Stolz weit geöffnet, das Gedicht des renommiertesten aller palästinensischen Dichter, Mahmud Darwisch, »und vergesst nicht, auch eure Toten mitzunehmen«. So groß ist der Hass.

I.Teil
II.Teil
III. Teil

IV. Teil

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Aufhetzung gegen Juden

»Die Juden sind der Abschaum der menschlichen Rasse.«
Saddam Hussein, Präsident des Irak, Radio Bagdad, 9. Juni 2001

»Sie (die Juden) versuchen, das Prinzip der Religionen mit derselben Mentalität zu töten, mit der sie Jesus Christus verraten haben, und auf dieselbe Weise versuchten sie auch, den Propheten Mohammed zu verraten und zu töten.«
Bashar Assad, Präsident Syriens, bei der Begrüßungszeremonie für den Papst am 5. Mai 2001, Radio Damaskus

»Ich möchte auf der Stelle stehen und den Juden umbringen, der mir gegenüber steht. Wenn jeder Araber einen Juden tötet, werden überhaupt keine Juden mehr übrig bleiben.«
Mustafa Tlas, syrischer Verteidigungsminister, libanesisches Fernsehen LBC, 6. Mai 2001

»Die Juden können ihre archaische Natur wie den Geiz nicht ablegen (…) Der Jude kann sich mit jeder Sache auseinander setzen, außer mit der Wahrheit.« Mahmud Salah, Chefredakteur der ägyptischen Zeitung Akher Saa, in einem Interview für das ägyptische zweite Fernsehprogramm, 15. August 2001

»Die europäischen Staaten vertrieben die Juden als Teil ihrer Bemühungen, den barbarischen, gewalttätigen Handlungen, der Korruption und den Verlockungen ein Ende zu setzen, die von den Juden in Europa ausgingen (…). Die Juden verbreiteten Drogen (…) betrieben Handel mit Prostitution, Sklaven und alkoholischen Getränken.«
Hissam Suwailem, staatliches ägyptisches Wochenmagazin October, 17. Juni 2001

*) Abb.: Amerikanisches Geld für jüdische Bomben auf Araber… Al Wafd, Ägypten, 29. Februar 2000

»Habt keine Gnade mit den Juden, egal wo sie sind, egal in welchem Land. Bekämpft sie, wo ihr auch seid. Wenn ihr ihnen begegnet, tötet sie. Wo ihr auch seid, tötet die Juden und Amerikaner, die wie sie sind, und die ihnen beistehen. Sie liegen alle in ein und demselben Schützengraben gegen die Araber und Moslems.«
Dr. Ahmad Abu Halabiya, Mitglied des von der palästinensischen Autonomiebehörde ernannten »Fatwa-Rates« und ehemaliger Rektor der Islamischen Universität in Gaza, Fernsehen der palästinensischen Autonomiebehörde, 14. Oktober 2000

»Jesus hat die Verbrecher vom Tempel vertrieben (…) wenn Jesus heute leben würde, wäre er auch ein Partner in unserem islamischen Jihad gegen die Juden.«
Scheich Hussein Fadl-Allah, staatliche syrische Zeitung Tishrin, Damaskus, 4. September 2000

»Es ist kein Irrtum, dass der Koran uns vor dem Hass der Juden warnt und sie ganz oben auf die Liste der Feinde des Islams setzt. Heute rekrutieren die Juden die ganze Welt gegen die Muslime und benutzen alle Arten von Waffen.«
Sheikh Hian Al-Adrisi, Auszug aus einer Ansprache in der Al-Aksa-Moschee, 29. September 2000

Al Ahram ist die auflagenstärkste Zeitung Ägyptens.

»Juden sind Juden, ob Labour oder Likud, Juden sind Juden. Es gibt keine Gemäßigten oder Anwälte des Friedens unter ihnen. Sie sind alle Lügner. Sie sind diejenigen, die niedergemetzelt und getötet werden müssen. Wie Allah der Allmächtige sagt: »Bekämpft sie.« Allah wird sie durch eure Hände foltern und sie demütigen und euch helfen, sie zu überwinden, und die Seelen der Gläubigen befreien (…) Sie (die Juden) schufen sie (Israel) als Vorposten ihrer Zivilisation — und als Vorhut ihrer Armee und als Schwert des Westens und der Kreuzritter, die über den Köpfen der muslimischen Monotheisten, den Muslimen in diesem Land hängen. Sie wollten, dass die Juden ihre Anführer sind …«
Dr. Ahmad Abu-Halabiya, Mitglied des »Fatwa-Rates«, in der Moschee Zayd bin Sultan Nahyan in Gaza, 13. Oktober 2000 (am Tag nach dem Lynchmord an zwei israelischen Reservisten in Ramallah, der live im palästinensischen Fernsehen übertragen wurde.

http://www.nahost-politik.de/hetze/arabische-medien-1.htm

24. März 2012

dreiundzwanzig

Filed under: ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 4:40 PM

Neue Nazis in Deutschland

 

23. März 2012

zweiundzwanzig

Filed under: Uncategorized, ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 12:10 PM

Anmerkung:  am 14. Juli 2013 offensichtlich wurden die Links, die auf die Vernetzung zum Islamismus und zum Aufruf , Kurdinnen zu vernichten, vom Betreiber/ Herausgeber  der Links gelöscht. Ich konnte die Links noch vor 2 Wochen aufrufen. Wahrscheinlich sind sie vermutlich ( und was ich nicht hoffen mag, das dt. Medien da mitspielen…) auf Druck von „draussen“ gelöscht worden.

Die Gewinner – darunter auch die heimischen Kandidaten Weber und Türker – werden am 20. März am Bundesentscheid in Stuttgart teilnehmen.

Im Publikum saßen auch der Generalkonsul des türkischen Konsulats in Frankfurt, Ilhan Saygili, sowie drei aus Ankara angereiste Abgeordnete des türkischen Parlaments. In einer kurzen Ansprache würdigte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz den Wettbewerb, die jungen Teilnehmer seien »Botschafter für die Verständigung der Menschen untereinander«. Organisiert hatten den Wettbewerb der in Wetzlar ansässige gemeinnützige Bildungsverein »Optimum – Gießener Lernkreis« und der Verein »Academy«.

Anmerkung: Laut ZEIT vom 22. März 2012 / Ressort Chancen/ Türkisch für Anfänger  durfte N. W. an der Türkisch-Olympiade teilnehmen. Aus diesem Artikel geht auch hervor, das diese Olympiade von Fethullah Gülen finanziert wurde und wird.

Über Fethullah Gülen

»Türken, die sich Europa öffnen, sind Schmarotzer, Parasiten und wie Blutkrebs«, lautet eine knappe Aussage Gülens »Çag ve Nesil«

In Wikipedia wird zusammengefasst, was bisher unzählige Zeitungsartikel mehr oder weniger ausführlich ausführten:

Der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban von der Evangelischen Fachhochschule in Berlin hält die Bewegung für gefährlich, weil sie „unfassbar“ sei: „Unter dem pseudo-modernistischen Lack steckt eine islamistische Auffassung“ Wiki

„Die Nurculuk-Bewegung versteht sich als religiöse Reformbewegung, die moderne Technologie und Islam miteinander verbinden will. Mittlerweile gehören der ,Islamischen Gemeinschaft Jama’at un-Nur’ (Lichtjugend) bundesweit circa vierzig Medresen, theologische Ausbildungsstätten, an. So zum Beispiel das Feyza-Bildungszentrum Duisburg. Die Zahl der Anhänger dieser Bewegung liegt in Deutschland zwischen fünf- und sechstausend. Eigenen Angaben zufolge soll die Bewegung weltweit circa 1,5 Millionen Anhänger in mehr als sechzig Ländern haben. Die Gesamtleitung liegt bei einer Arbeitsgemeinschaft ,gleichberechtigter Brüder’ in Istanbul“ – so schätzt das Bundesfamilienministerium die Situation ein.

Graue Eminenz der AKP Fethullah Gülen ruft zur Vernichtung der Kurdinnen auf

Die graue Eminenz der AKP Fetullah Gülen, der u.a. Ehrenvorsitzender des in Berlin ansässigen Forum für Interkulturellen Dialog ist und zurzeit in den USA lebt, kritisierte in einer jüngst ausgestrahlten Videobotschaft die „Erfolglosigkeit“ im 30-jährigen Kampf gegen die PKK und schlug menschenverachtende Auswege vor.

Gülen forderte die Regierung im Verlauf der ca. 45minütigen  Videobotschaft bezüglich der KurdInnen unter Beschwörung der nationalen Einheit im Namen Allahs auf, die Kurden zu vernichten: „Lokalisiert sie, umzingelt sie (…) zerschlagt ihre Einheiten, lasst Feuer auf ihre Häuser regnen, überzieht ihr Klagegeschrei mit noch mehr Wehgeschrei, schneidet ihnen die Wurzeln ab und macht ihrer Sache ein Ende!“ In Bezug auf die Guerilla forderte Gülen ebenfalls deren Vernichtung durch militärische Übermacht und ergänzte: „Ob 500, ob 5000, lass es 50.000 (gemeint sind die Guerillas) sein, du hast eine Million (gemeint sind Soldaten).“ 


Fatih und Umut (Namen von der Red. geändert) hatten Potenzial, aber am Ende auch ihren eigenen Willen. Da hat sie die Gülen-Bewegung hinausgeworfen. Fatih trägt ihnen das heute noch nach. “Leute, die es mit dem Islam ernst meinen, setzen keinen 17-Jährigen aus der Provinz in Istanbul auf die Straße.”

Wegen eines Buchs über die Unterwanderung des Staats durch die muslimische Gülen-Sekte muss der Autor ins Gefängnis. Die Sekte soll den Polizeiapparat infiltriert haben.

Seine Nachforschungen zur reform-islamischen „Gülen-Bewegung“ hatten ergeben, dass die Sekte einen neuen „Staat im Staat“ darstellt. Nur diesmal muslimisch statt säkular, und nicht dem Militär hörig, sondern dem Prediger Fetullah Gülen. All das schrieb Ahmet Sik auf in seinem neuen Buch.

Um die Veröffentlichung zu verhindern, konfiszierte die Polizei beim Buchverlag und der Zeitung „Radikal“ alle Manuskripte. Sik ist bereits der zweite Autor, der vor Gericht gezerrt wird, weil er die Gülen-Sekte bezichtigt, Machtpositionen im Staats- und Sicherheitsapparat besetzt zu haben.

„Wie bei Scientology“

In ihrem Wohnort war die in der Flüchtlingsarbeit Engagierte erstmals im Jahr 2000 auf die Gülen-Bewegung gestoßen. Seit Januar 2010 sei der Vorsitzende des Kulturforums Nürtingen ein Gülen-Vertreter, sagt sie. Sie zieht Verbindungen zu dem Tübinger Verein „Süddialog“, der eine Gülen-Initiative sei. Dessen Geschäftsführer, Hasan Dagdelen, hatte 2009 gesagt, seine Frau sei Sekretärin beim Verein Lernhausen.

Die Bernhausener Einrichtung kann auch in der Gülen-Datenbank des Academy-Vereins für Bildungsberatung (www.academy-ev.com) unter „Nachhilfesuche“ abgerufen werden. In der Bildungsinitiative Filderstadt fehlt Wahl die „inhaltliche und finanzielle Transparenz“. Sie sieht in der Gülen-Bewegung, die international politisch-religiös arbeite, viele Ähnlichkeiten mit der Scientology-Organisation. Wie bei Scientology würden Gegner unter Druck gesetzt. Das habe sie selbst erfahren: „Sie haben versucht, mich einzuschüchtern.“ Ein Anwalt forderte sie nach einem öffentlichen Vortrag 2008 auf, ihre kritischen Anmerkungen über das Nürtinger Kulturforum zu unterlassen und eine entsprechende Erklärung abzugeben. „Ich musste mir dann notgedrungen auch einen Anwalt nehmen, um mein Recht auf Meinungsfreiheit duchzusetzen“, sagt Wahl. Die geforderte Erklärung hat sie selbstredend nicht unterschrieben – eine Klage wegen „Diffamierung“ hat das Kulturforum nicht eingereicht.

 

Die Grenzen zwischen Konvention und Kontrolle sind verschwommen. “Hizmet” ist auch ein Begriff, der in Reden von Regierungschef Tayyip Erdogan wie ein Signal auftaucht; Zaman, der Titel der Zeitung mit der höchsten Druckauflage und ein Produkt des Gülen-Imperiums, lautet rückwärts gelesen “Namaz” – “Gebet”. Es ist der Stoff, aus dem Verschwörungstheorien sind. Am Anfang geht es nur um Freizeitspaß, erzählt Fatih. Fußball, Theater, Gespräche in kleinen Gruppen von vier bis fünf Gleichaltrigen, organisiert von den Leitern. “Nach einer Weile fangen sie an, über Religion zu reden.” Über die Jugend, die berufen ist, den Islam zu führen. Privater Unterricht in Religion sei an sich nichts Ungewöhnliches, sagt Fatih. “Es ist in unserer Tradition”. Doch dann ist da eben noch das Kalkül und der Zwang der Cemaat. “Sie wollen dir das Gefühl geben, dass du ein einzigartiger Mensch bist. Und wenn du nicht folgst, dann lassen sich dich spüren, wie einsam du bist.”

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 9:24 AM


Vollgesogen ist es, das Leben.

Prall liegt es da- angefüllt-

und es geht nichts mehr.

Heraus  fallen all die  Erinnerungen

tropfen auf die Erde,

versickern, verdampfen, lösen sich auf.

Der Boden kennt sie schon,

diese Gedanken, die auf ihn aufschlagen.

Zersplittert liegen sie,

nicht mehr zusammenzufügen.

Asche zu Asche.  Geist zu Geist.

Leise flüsternd: weißt du, wo wir zusammen liegen?

einundzwanzig

Filed under: all you need is FUN-tasy, wahrNEHMungen, ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 7:58 AM

22. März 2012

LumPEN

Filed under: all you need is FUN-tasy, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 10:45 PM

 

 

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Ich kannte mal eine Frau, die war eine Lumpensammlerin. Und wieviele Lumpen sie um sich sammelte….

 

 

 

 

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Filed under: all you need is FUN-tasy — silkandpaper @ 8:44 PM

aus unerfindlichen Gründen finden Menschen über Umwege zu meiner Seite. Der lustigste Grund war, jemand suchte den Beipackzettel von Ibuprofen

zwanzig

Filed under: ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 8:13 PM

Am 20.  März  war Newroz. Auch in Berlin. 500 Demonstranten sahen sich 20 Polizei-Autos gegenüber. Berliner Hermannplatz

19. März 2012

Filed under: ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 8:52 PM


warum zeitgeist und abgesang ? was will DIE schon wieder ?  muss das sein? was soll das sein? kunst? sprache? sprachkunst? reflektionen? aktion? selbstreflektion?
texte , die zum denken auffordern, texte, die wir nicht kennen,  texte, die öffentlich im Internet zugänglich sind und darum wohl auch anerdacht, unter die leute gebracht zu werden, texte, die wir schon kennen, texte, die man unreflektiert „nachplappert“… wörter und buchstaben, mit denen texte verfasst wurden und denen man diesen oder jenen zeitgeist erkennt und wiedererkennt . antisemiten , hetzer, neo-faschisten, nationalisten, deckmäntelchen „ddr-gutmenschen“ , staatssicherheitshörige, denunzianten- sie alle könnten unsere nachbarn sein. im echten leben. im internet.

gestern kam eine doku im fernsehen. einige tage vorher auch schon und in den nächsten tagen weitere- zum 50. todestag von victor klemperer, ein sohn dresdens.
sein wichtigstes werk- LTI- notizbuch eines philologen , sowie seine tagebücher sind die wichtigte dokumente deutscher zeitgeschichte, die lückenlos den zerfall der kultursprache deutsch und die dunkelste zeit deutschlands dokumentieren.
schrifsteller, philologe, germanist,romanist und philosoph -er starb am 11.2.1960 in dresden, wo er auch dank seiner frau, einer pianistin, die zeit der barbarei überlebte.

in der gestrigen dokumentation war sehr eindrucksvoll aus den tagebüchern zitiert und mit zeitdokumenten unterlegt

eine mehrteilige in kleinen videos zerlegte doku (arte) gibt es bei google videos, allerdings eher an herz legen möchte ich euch die bücher von victor klemperer, die es sicher in den bibliotheken zum ausleihen gibt.

für die, die nicht lesen wollen: hier ist die doku.
Die Sprache lügt nicht – Die Tagebücher von Victor Klemperer bei google videos eingeben

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