Silk and Paper

27. November 2011

cafe harem

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 6:14 AM

 

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Café Harem

Wie roter Schnee stiebt die Asche ums Haus,

die Dunkelheit anmahnend, Glühwürmchen im Winter…

die Nacht ohne Ende, die ein Leben lang,

so scheint es, diese Männer ummantelt,

zeichnet für Momente eine Einsamkeit

als vagen Schatten dorthin,

wo ich sonst meine Füße setze, wenn ich

ihren Weg kreuze…

Noch am Morgen fällt das fade Licht

auf die Strasse, gefiltert

durch den Rauch hunderter Zigaretten,

schiebt es sich durch einen Spalt Fenster.

Müde baumelt die Lampe und macht

die Trauer an der Atemluft sichtbar ,

die in kleinen Rinnsalen am Fenster haftet.

All die ungeweinten Tränen verlorenen Glücks.

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