Silk and Paper

18. Oktober 2011

herbstBEGINN

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 9:26 AM

Jetzt schneidet das Licht die Nächte entzwei.

Regen schleift die Klinge der Zeit.

Der Wind  wetzt sich ab an brüchigen Bäumen,

im Dunkel der Nacht wartet Ewigkeit.

Die Straßen werden zu schwimmenden Gärten.

Die letzte Frische vom duftenden Gras…

Jetzt ist es Zeit, das Gedächtnis zu schützen

Verwahrt unter einer Kuppel aus Glas.

Wie unter einer hauchdünnen Glocke,

die, wenn man sie anstößt, leise klirrt…

und mit beschwörendem Klang mir erzählt,

das aus Allem Erinnerung wird.

Wie im Prisma  bündeln sich  all die  Momente,

und Gewesenes schwimmt in den Pfützen fort.

Jetzt schneidet das Licht die Nächte entzwei,

der Tag lebt nun an einem anderen Ort.

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