Silk and Paper

27. Oktober 2011

Z-E-I-T

Filed under: DER mensch als fremder ORT, philosophische FRAGMENTe, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 4:36 PM

Ich bin Zeit.

Nicht: lebe ich in ihr.

Meine Spuren werden

ewig

unentschlüsselbar

sein

ZEIT-fenster

Filed under: kurzgeSCHICHTen, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 6:45 AM

wald-hinterzarten.jpg

Herbst. Lichtreflexe. Welke Blätter, die noch tausend Sonnentage in sich tragen…

Pfützenspiegel sammeln sich am Straßenrand. Kalte Hände suchen Wärme . Es scheint, als hätte die See sich in die Stadt verirrt. Es riecht nach Wasser, nach Meer. Berlin mit seinen vielen Brücken… die Spree und die Kanäle winden sich durch die Stadt.

Nur Wenige wissen, dass es hier mehr Brücken gibt als in Venedig… So wie die vielen Brücken fast ein Geheimnis sind , so ist es auch ein Geheimnis, dass man eigentlich ohne anzulegen von Frankreich kommend bis Polen nur auf dem Wasser reisen kann…

Es ziehen am Morgen Nebel auf, das Wasser macht schmatzende Geräusche, wenn es an die Schutzmauer trifft. Ganz leise zieht ein Kahn seine Last durchs Wasser . Woher kommt er ? Wenn er die Stadt hinter sich lässt, wohin fährt er? Ich stehe am Brückengeländer . Neben mir lässt sich eine Möwe nieder. Das ist ein untrügerisches Zeichen, dass die kalte Jahreszeit vor der Tür steht. Möwen in Berlin – das heißt Winter. Unwillkürlich muss ich an Christian Morgensterns Möwenlied denken : ” Die Möwen sehen alle aus als ob sie Emma hießen. Sie tragen einen weißen Flaus…”
Der frische Wind plustert unter ihr Gefieder und sie schaut mich mit ihren schwarzen Knopfaugen ganz schön frech an, als wolle sie sagen: das ist meine Brücke!
Ich habe noch Glück heute Morgen – ansonsten sitzen die Möwen dicht bei dicht, kein Platz mehr für neugierige oder träumerische Menschen, die sich mal 5 Minuten einen Blick auf das Wasser gönnen wollen. 5 Minuten, um sich aus der Zeit hinauszustehlen, zu träumen, dem Wellengeplänkel zu lauschen, vergessen, was gestern war, nicht wissen , was heute geschieht, selbst das Morgen ist noch ganz weit weg.

So ein Herbsttag schiebt sein Grau wie einen Vorhang vor den Sommer Die Tage werden kühler, dunkler, aber auch geheimnisvoller. Ich liebe den Herbst- wahrscheinlich weil ich im Herbst geboren wurde. An solchen Tagen ist es immer schön, durch die Stadt zu laufen, sich auszuklinken aus den zur Gewohnheit gewordenen Anrufen, sich weg zu stehlen von kuchenbeladenen Tischen, lärmenden Gästen…Ich mag die Ruhe an diesem Tag; dieses Hindurchschlüpfen durch ein Zeitfenster. Herbsttage sind die Tage, die mir die Zeit sichtbar machen. Es ist nicht der Spiegel, der mir sagt- hoppla , ein Jahr älter. Es ist nicht der Raureif , der auf den Wiesen liegt und wie Silber schimmert, auch nicht mein Atem, der wie eine kleine flüchtige Wolke in den kalten Morgenhimmel aufsteigt. Es ist der leere Fluss am Morgen… er zieht seinen Weg durch die Landschaft , er bricht mit den Regeln der Zeit. Der Fluss…Er macht das , was ich auch mache. Ich ziehe mit meinem Leben durch die Zeit, ich halte mich nicht auf, ich laufe weiter. So wie der Fluss weiterfließen wird und sich nicht aufhalten lässt. Ich reite auf den Gedankenwellen und nur heute schaue ich zurück. Nur heute an diesem Tag möchte ich hinter mich schauen, um zu sehen, dass mein Lebensschiff eine Zeitspur hinterlassen hat …
Fünf Minuten meines heutigen Tages, am Brückengeländer,

Zwiesprache mit mir und einer frechen Möwe: heitere Melancholie.

23. Oktober 2011

ganz unten- MITtendurch


die-stufen-zum-eikando.JPG

Der Mensch braucht ein Zuhause. Das ist mir in den letzten Tagen ganz bewusst geworden. Eigentlich wird mir das immer bewusst, wenn es Winter wird. Auch Rilke hat es so wunderbar beschrieben: ?wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr??
Draußen ist es kalt. Nach den langen Tagen daheim in einem warmen Zimmer schoben sich Gedanken an unwirtliche Tage erst in meinen Kopf , als ich die zugigen Gänge meiner U-Bahn-Station betrat . Überall auf den vereinzelt stehenden Bänken saßen Männer mit alter, meist schmutziger Kleidung. In der einen Hand eine Flasche, in der anderen Hand das wenige Gepäck, was ihnen über den Winter helfen soll: eine Decke oder ein alter Mantel, ausgetretene Winterschuhe, weggeworfene Bekleidung einer Wohlstandsgesellschaft am Körper eines Gestrandeten.
Immer wenn es kalt und dunkel draußen wird, entsteht in den U-Bahn-Schächten und auf den Bahnhöfen eine ganz eigene Gesellschaft mit eigenen , uns fremden Gesetzen. Der Kampf um die besten Ruheplätze, wer hat den besten Kontakt zum Kioskbesitzer, wer hat einen Schlafplatz für die Nacht, wer hat Bulli gesehen, der letztes Jahr immer hier war, kennt jemand die kleine Dicke, die immer mit Manni herumhing? In welcher Linie kann man am besten sitzend hin-und her fahren? Wer hat dich weg gescheucht und wer lässt dich in Ruhe?
Wortfetzen drangen an mein Ohr, und die Gespräche gehen weiter, als die U-Bahn einfuhr und sich die kleine Gruppe in Wagen zwei die Sechser-Sitzbank eroberte. Rechts und links rückten sofort die Fahrgäste auseinander. Es roch etwas merkwürdig nach einer Mischung aus Alkohol und abgestandenem Mief alter Kellerräume. Laut redeten die vier Männer über ihre wenigen Bedürfnisse, die sich um schlechtes Wetter- keine Bude, und um „kein Geld-kein Schnaps“ drehten. Ich war nur eine Station unterwegs, aber mir wurde plötzlich bewusst, wie selbstverständlich ich meinen bescheidenen Wohlstand genieße. Und auch, wie wenig ich über den Sommer hinweg diese Armut und Traurigkeit von diesen Menschen ohne Heimat registriert hatte. Ich zog meine Jacke etwas tiefer in den Nacken. Es regnete draußen und es schneite , der Wind riss an meinem Schal und im Nu fühlte ich mich verloren in dieser Kälte , in diesem Wind. Mitten in der Stadt. Mitten unter Menschen. Doch dieser Moment des Verlorenseins dauerte nur Sekunden. Er verschwand sogleich, als sich der Gedanke an meine beheizte Wohnung in mir breit machte.
Die Zeit , die ich von der Treppe der U-Bahn hinauf zur Straße brauchte, war schon genug, um die vier Männer zu vergessen; den Gedanken an sie zu verdrängen, denn hier oben, auf der Straße , wo das Leben tobte, musste ich aufpassen, das ich nicht ausrutschen würde auf welken Blättern, das niemand meine Tasche klauen würde , das mich keiner angrabscht oder auch ich nicht selber unachtsam jemanden in die Hacken trete.
Erst als ich wieder nach Hause fuhr, mit einer Tasche voller Leckereien erinnerte ich mich für einen kurzen Moment , aber auch schon beim Kaffee in der warmen Küche war ich mit mir und meinem Alltag beschäftigt, der sich eigentlich wie ein guter Freund anfühlt. Der Alltag ist immer da. Mit der geregelten Zeit für die warme Dusche, mit dem Summen der Heizung, mit dem Klingeln der Nachbarin, das Leeren eines Briefkastens mit meinem Namen , das Bett beziehen und mal Staub wischen. Den Balkon winterfest machen, die letzten Blüten abpflücken , mit dem Gedanken, sie vor der Kälte zu retten, um sie dann in der Vase auf meinem Tisch doch langsam sterben zu lassen. Auch das kommt mir oft in den Sinn, wenn ich Schnittblumen vom Wochenmarkt mitnehme. Ich kaufe etwas Sterbendes.
Am Abend legte ich mich in mein Bett; baute wie Marlene Dietrich alle Utensilien um mich herum auf , um die Wärme der übergroßen Bettdecke durch unnötiges Aufstehen müssen möglichst lange an meinem fröstelnden Körper zu halten.
Die Ruhe in einem warmen Raum, umgeben von meinen liebsten Dingen, auch von so etwas Unnötigen wie der Fernseher, das Umherschweifen meines Blickes an den Wänden entlang, deren Dekoration mir immer noch missfallen, ließen mich gut aufgehoben fühlen. Ich lehnte mich ins weiche Kissen. Plötzlich spürte ich es wieder! Schon seit ich hier wohne, fühlte ich manchmal so kleine Erschütterungen unter mir. Das Bett vibrierte leicht . Anfangs dachte ich , es sei die Backstube der Bäckerei nebenan. Diese kleinen Vibrationen erinnerten mich an meine Kindheit, denn auch da wurde ich nachts oft von der Backstube der benachbarten Bäckerei wach, wenn der Bäcker den Ofen mit Kohlen beschickte.
Aber ich nahm diese Bewegungen unter mir auch an Tageszeiten wahr. Na dann scheint es eine Waschmaschine zu sein, die rumpelt und tanzt und gegen die Wände schlägt und dann landet es hier bei mir als kleines Erdbeben. Aber so oft wäscht man doch nicht!
Alle 10 Minuten gab es an manchen Tagen scheinbar etwas, was unter mir rumorte. Ich sprang aus dem Bett auf und schaltete noch einmal den Computer an. Ich hatte plötzlich eine Eingebung. Dieser 10-Minuten-Takt ist das Einfahren der U-Bahn, das Bremsen, das Abfahren… In der Stille der Nacht fühlte sich das oft gespenstisch an
Aha- das dachte ich mir doch! Auf dem Bildschirm öffnete sich der Streckenplan der U-Bahn-Trasse. Tatsächlich. Die Strecke  macht einen kleinen Schlenker und somit fährt die U-Bahn tatsächlich haarscharf unter meinem Haus in den U-Bahnhof ein. Jetzt wunderte mich nun gar nichts mehr. Nicht nur, das ich auf meinen Reisen mit der U-Bahn die verrücktesten Sachen erlebe, nein- sie ist auch noch so nah an meinem Leben dran, das sie mit einem langgezogene Pulsieren ihres eigenen Herzschlags mitten durch mein Leben rast.
Tief unter Erde fahren Menschen imaginär durch mein Leben hindurch, halten kurz an, steigen aus, steigen um und fahren weiter. Wie kleine Signale, Impulse oder gar Phantasiegebilde bevölkern sie mich und lassen mich spüren, wie bewegt und bewegend ihre Lebensgeschichten sein können. Und ich musste plötzlich wieder an die vier Obdachlosen denken, die draußen in der großen Stadt nach Heimat suchen und sie im Winter in der U-Bahn finden . Auch diese Vier fahren vielleicht gerade unter mir wieder durch mein Dasein. Für eine Minute lang erinnert mich das Vibrieren an fremde Menschen, die durch die Nacht irren, um eine warme Bleibe zu finden.
Ich saß vor dem Bildschirm und dachte, wie unglaublich doch Zufälle sind. Erst seit ich hier in diesem Haus lebe, schreibe ich Geschichten von den Erlebnissen in der U-Bahn. Seit ich hier wohne, und die U-Bahn mittendurch mein Haus fährt. Erst seitdem ich unter Menschen lebe, die oft weniger haben als ich, werde ich mit Gedanken und Geschichten an etwas erinnert, was man als Kind als Floskel oft hört und mit dem man als Kind wenig anfangen konnte : „ganz unten sein , das geht mittendurch“ .
Mitten durchs Herz.

20. Oktober 2011

ÜBERraschung

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 6:23 PM

Alte
Bücher, deren Inhalte mir just entfallen sind-

nach
langer Zeitpause wiederentdeckt-

entreißen
mir ein erstauntes Entzücken,

als
hätte ich sie gerade erst gefunden,,

als
hätte ich nie von ihnen gewusst.

als
wären sie nie dagewesen.

Als
wären sie in all der Zeit irgendwohin entschwebt,

durch
Sphären anderer Lebewesen gewandert,

alles
aufgesogen, was in die Leerzeilen und Zwischenräume passte,

und
kehren nun heim. In mein Regal. In meine Hände.

Dort
das Märchen, illustriert,

da
Frau Salome’s Briefe an Nietzsche.

Dort
Proust, Hannah Arendt,

die
Gnosis von Jonas.

Und
auch Busch, der Wilhelm.

Jeder
Buchstabe kann mein Freund sein.

Auf
die Zusammensetzung ihrer

kommt
es an.

MAR.

kitsune-sama

Filed under: DER mensch als fremder ORT, kurzgeSCHICHTen, privat, wahrNEHMungen, WEGkreuzungen — silkandpaper @ 9:31 AM

KITSUNE-SAMA

Als sie das Grundstück kaufte, war es der grandiose Ausblick vom Ende ihres Gartens hinunter in eine Zedernschlucht. Saß man auf der Bank hinter ihrem Haus, versteckte sich diese Abgrundtiefe hinter Pfeifengras und hochgewachsenem Gestrüpp. Diese ungeordnete Ordnung in ihrem Garten war etwas Typisches für Japan.

Damals,  mein Japanisch war nur auf ein paar Worte beschränkt, musste mein Begleiter  so freundlich sein, zu übersetzen.

„Als ich einzog, mussten wir den wirklich brachgelegenen  Garten umgraben. Jeden Tag habe ich innerlich geschimpft, wieso ich mir diese Arbeit aufhalse. Warum habe ich keinen Gärtner beauftragt?

Doch dann eines Tages, das wusste ich es. Dort hinten, kurz vor der Schlucht lagen zwei Füchse. Sie waren noch nicht lange tot; das Fell schimmerte noch rot-grau und die Innenohrseiten waren schneeweiß. Ihre Körper waren ineinander verschlungen, als hätten sie sich im Tode umarmt.

 

Ein Fuchspaar, zusammen alt geworden mitten in der Stadt. Zusammen gestorben in diesem Garten. Vielleicht habe sie hier tagelang ausgeharrt, nicht wissend, wie über die Schlucht hinweg zur anderen Seite zu gelangen. Vielleicht hatten sie hier schon lange vorher gelebt, haben ihre Jungen zur Welt gebracht, sind immer wieder heimgekehrt.

Nun lagen sie dort. Wehmut erfasste mich. Trauer. Ich hob ihnen ein Grab aus und habe sie so wie sie da lagen, sich umarmend, in einem weißen Tuch begraben.

Dort! Siehst du? Dort liegen sie.“

Ich erhob mich von der Bank und sah einen kleinen Hügel. Eine kleine Skulptur mit zwei sich umarmenden Füchsen stand inmitten von wildem Gras und Baumschösslingen.

Anrührend und wehmütig zugleich. Als ich ging, wusste ich nicht, wie ich mich bedanken sollte.  Aber meine Gastgeberin hat meinen  stillen Abschied verstanden. Sie umarmte mich. Ganz und gar untypisch  in Japan.

 

3 Wochen später kam mit der Post eine Hör-Kassette. Alles habe ich bis heute nicht verstanden und demnach nicht übersetzen können . Mit der Kassette kam auch ein kleines , weich umwickeltes Päckchen. Als ich es öffnete, war eine kleine Skulptur darin. Gerade so groß, dass ich sie mit meiner Hand umschließen konnte. Zwei Füchse. Sich umarmend.

Meine Gastgeberin wusste genau wie ich: wir waren verschwistert. .  Das Päckchen war mein Erbe.

Vier Wochen später starb sie .

Kitsune/ Fuchs/Füchse :  Bedeutung in Japan. 

.

trug-SCHLUSS

Filed under: DER mensch als fremder ORT, philosophische FRAGMENTe, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 8:36 AM

… immer auf der Suche nach dem Unsichtbaren , was  allem Sichtbarem, Berührbarem innewohnt.

…Herausforderung:  dem Trug der Perfektion entrinnen.

.


19. Oktober 2011

WELKe rose

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 9:10 AM

Ganz langsam ist sie Dir gefolgt,

unversehrt.

Kein einziges Blütenblatt

fiel hernieder,

Ganz fest gehalten

den letzten Hauch vom Leben.

Nur gewandelt  hat sich ihr Gesicht.

Geneigt das Haupt

wie zur Trauer, mit dem leichten Duft der Trockenheit.

Eine fast papierene Erinnerung

an helle Tage, als noch

Briefe kamen von Dir.

. zur Erinnerung an Erol. Gestorben 2010

18. Oktober 2011

herbstBEGINN

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 9:26 AM

Jetzt schneidet das Licht die Nächte entzwei.

Regen schleift die Klinge der Zeit.

Der Wind  wetzt sich ab an brüchigen Bäumen,

im Dunkel der Nacht wartet Ewigkeit.

Die Straßen werden zu schwimmenden Gärten.

Die letzte Frische vom duftenden Gras…

Jetzt ist es Zeit, das Gedächtnis zu schützen

Verwahrt unter einer Kuppel aus Glas.

Wie unter einer hauchdünnen Glocke,

die, wenn man sie anstößt, leise klirrt…

und mit beschwörendem Klang mir erzählt,

das aus Allem Erinnerung wird.

Wie im Prisma  bündeln sich  all die  Momente,

und Gewesenes schwimmt in den Pfützen fort.

Jetzt schneidet das Licht die Nächte entzwei,

der Tag lebt nun an einem anderen Ort.

11. Oktober 2011

zERflossen

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 8:52 AM

 
Zerflossen im Sein…
diese Umrisse eines verschenkten Sommers
der sich noch einmal aufbäumt.
Grünschattig ruft der verwaschene Himmel
nach einem Opfer
für jeden Regentropfen, und…
im Herbst wird die Erwartung
ein Bedeutungssplitter
für zukünftige Erinnerungen.
 
Seltsam, dieses Warten auf die Leere
eines Feldes ohne Früchte…
da , wo der Wind
das gespeicherte Licht hinwegträgt
in den Schatten kühler Nächte…
dorthin,  wo dann
dein abwesender Mund mir
jene Lichtblitze offenbart, die der Sommer
über den Wäldern verloren hatte.

2. Oktober 2011

achtzehn

Filed under: ZEITgeist und abgesang — silkandpaper @ 8:08 AM

Das Existenrecht Israels

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