Silk and Paper

14. Juli 2011

Nebel

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 5:51 PM

Stich
für Stich näht der Regen

einen
dünnen Schleier und

heftet
ihn

an
die Dunkelheit

die
wie ein verirrtes Kind

nur
langsam

sich
vorwärts tastet.

Nebel,

dort
geht sie,  meine Erinnerung.

Geschrieben
wie auf einem 

Gespinst
aus Papier

dieser
schmalen Dimension

unausgesprochener
Namen

im
Meer stürzender Wolken

Ein
stumpfer Spiegel,

in
den ich eintrete,

in
einen Ort, wo nichts

entstehen
kann, weil alles

davon
treibt ins Nirgendwo.

Kein
Wunderland, kein Kartenhaus.

Nur
schweben im Weiß

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