Silk and Paper

21. Mai 2010

ALLEIN

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 8:21 AM

Üsküdar wird
nie wieder so sein,
Herr Kara wird seinen Tee
ab heute alleine trinken.

Die Möwen
tragen schwarzes Gefieder,
nächtliche Schritte sind
verschluckt vom Nichts.

Der Mädchenturm
liegt Stein auf Stein.
Ich werde mich oft
ihrer Ewigkeit erinnern.

MAR 2010

 

 

Üsküdar hic bir zaman bir daha böyle olmayacak
Bay Kara bu günden itibaren cayini yalniz basina icecek.

Martilar  karalar giyiniyorlar
gecenin adimlari bir hic tarafindan yutuluyorlar.

Kizkulesi tas tas üstünde duruyor
Ben hep onun sonsuzlugunu hatirliyacagim.

übersetzt : Ahmet Terli

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WO

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 8:18 AM

Wo bist Du?
Alle Spiegel habe ich verhangen.
So, dass Deine Seele sich nicht verirrt.
Immer noch blüht diese Rose,

Wo bist Du?
Dein Kamm liegt auf dem Fensterbrett.
So, als kämst Du heute abend wieder.
Manchmal schlägt eine Uhr.

Wo bist Du?
In diesen grauen Tagen ist es schwer,
Dich hinter den Wolken zu entdecken.
Jeden Morgen wird es hell.

Wo bist Du?
Der Regen schmeckt salzig durch meine Tränen.
Was für ein Frühling ohne Dein Lachen.
Ich höre Dich rufen.

an einem anderen ORT

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 8:14 AM

An einem anderen Ort,
wo Sprachen im Nebel versinken,
so klingt wie ewiges Schweigen.
Kein Echo, kein Schall, kein Ton.
Wo ist Hier, wo ist Jetzt, wo ist Dort?

Namen schweben im Zwischenreich
über all die kommende Zeit dieser Welt,
tropfen hernieder als Tränen, ungesehen.
Sind wie schwere Sommer oder leiser Schnee.
Was ist Heute, was ist Gestern, was ist Gleich?

In einer Sekunde liegt ein ganzes Leben,
auch im letzten Moment, bevor man geht.
Es schmilzt zusammen zu einem Licht,
überstrahlt alle Schatten, die je gewesen,
um im All zur Ewigkeit zu streben.

für Erol – ruhe in Frieden.

NE KALIR ?

Lisanların sislerde kaybolduğu bir yerde,
ebedi bir sessizlik gibi huşû içinde.
Ne bir akis, ne bir ses, ne bir nefes.
“Burası” neresi, “şimdi” nerde, “orası” ne?

İsimler arada bir yerde uçuşmakta
bu dünyanın heryerinde ‘GELECEK,’
damla damla gözyaşları, görülmez…
Çok zor bir yaz veya hafif bir kar
“Bugün” nedir, “yarın” nedir, “şu an” nedir?

Hayatın tümü bir saniyenin içindedir,
İnsan gitmeden önceki bir anda bile…
Herşey erir ve sonsuz bir ışık olur ki…
gelmiş geçmiş tüm gölgeleri aydınlatır
Ebediyette sonsuzluğa uçmak için…

Übersetzung: Ahmet Terli
Köln, 21.05.2010

18. Mai 2010

nirgendWO

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 10:04 AM

Ich grabe mich durch

die Finsternis,

meine Hände, wund und bloß

nehmen ihn auf,

den Schmerz,

und lassen ihn hin

zum Meer in

meinem Herzen wandern.

Allein in der Dunkelheit,

mitten zwischen Menschen,

die trunken

auf der Oberfläche schaukeln,

in ihren kleinen Booten,

ertrinke ich

jeden Tag aufs Neue.

Und nirgendwo ein Ufer.

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