Silk and Paper

13. April 2010

WORTgeburt

Filed under: philosophische FRAGMENTe, sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 8:30 AM

Hast du dich wiedergefunden?

Entdeckt zwischen den Wortgebäuden?

Oder schwimmst du noch durch die Leerzeichen dem Buchstabenufer zu?

Badest du noch in den Wellen,

deren Wasser eine bittere Sprache sprechen?

Oder hast du erkannt, wie gut es sich dahingleiten lässt,

auf salzigem Nass in den Ozeanen voller Geflüster…

Dein Herz pocht an die Tür,

und überflutet von zauberreichen Rätseln lässt du dich treiben.

Bist du verloren?

Gräbst du dich immer noch durch Labyrinthe im Dunkel?

Hangelst du dich am Heute zurück ins Gestern?

Zurück zur Geburt deines ersten Wortes,

welches dir das Denken erweckte? Oder hast du erkannt,

wie das Morgen schon lockt, zu Ufern,

wo schroffe Felsen deine Kindheit verschlingen und dir Alles verwandeln,

was du zu kennen glaubtest.

Der Morgen wird Nacht sein,

und Alles wird NICHTS.

* NICHTS = die Leere, metaphorischer Begriff im Buddhismus für Verwandlung © MAR

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