Silk and Paper

3. April 2010

die ZEIT fliesst über

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 11:12 AM

Die Zeit fliesst über,
zuviel ist sie, zu schwer, zu groß.
Nur etwas bleibt verfangen,
nur ein Moment in dem Gefäß des Seins
in eines Menschen und der Erde Schoß.

Die Liebe ist zerronnen,
zu tief war sie, zu dicht, zu rot.
Nur die Erinnerung an sie,
nur eine blasse Spur auf altem Papier,
doch auch schon dort erzählte sie vom Tod.

Die Scherben fallen.
Nichts bleibt als ein bizarrer Schatten.
Zersplittert in tausende kleine Stücke
ist jeder Moment und unser Leben und die Frage,
ob wir uns jemals wirklich hatten.

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