Silk and Paper

13. Februar 2010

elf

Filed under: ZEITgeist und abgesang — Schlagwörter: , , — silkandpaper @ 9:45 AM

1892 gab es erstmals antisemitische Tendenzen im Programm der Konservativen Partei.

Diese Kräfte konnten sich aus den alten Gründen keine Koexistenz von christlichen Deutschen und jüdischen Deutschen vorstellen, Liberale forderten von den Juden den Verzicht auf ihre Kultur und ihre religiösen Satzungen, weil sie im Widerspruch zur modernen Zeit stünden. Im christlich geprägten Deutschland entwickelte sich aber die Haltung der Gesellschaft zu den Juden sehr negativ. Die Angst vor Überfremdung und das Streben der Juden nach Gleichberechtigung und Anerkennung, waren Ursachen für ein erneutes Aufkommen des Judenhasses. Das Judentum wurde verstärkt für den aufkommenden Pauperismus in der Zeit der Industrialisierung verantwortlich gemacht. So wuchs der Judenhass am Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland zusehends an. Ständiges Angriffsziel war unter anderem die liberale Presse, die mit den in jüdischer Hand befindlichen Verlagshäusern Ullstein und Mosse (Berlin) sowie Sonnemann (Frankfurt/Main) identifiziert wurde.

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