Silk and Paper

6. Januar 2010

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 11:40 AM

Zeit. Zeit. Zeit. heute beugt sie sich dem Winterfrost, die Schwester der Erinnerung. Durchsichtig ihr Gewand, im windstillen Weiß des Himmels.

Langsam wirft sie den Schnee ab, der flaumige Ballast der vier Geschwister Jahreszeiten. Wie Giselle’s Spitzenkleid im Tode schwebt, so sinkt dies Gespinst aus Kristall.

Zeit .Zeit. Zeit. So ein seltsam-schöne Schauspiel, wenn sie sich schmückt mit der Vergänglichkeit und sich für wenige Tage zeigt, als Dirigent im Flockentanz.

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