Silk and Paper

27. Dezember 2009

wo die VERGANGENHEIT endet

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 2:18 PM

Wo die Vergangenheit endet,
suche ich dich
in den Bildern, die
bei gelöschtem Licht
betrachtet, das Heute
heraus gemeißelt hat
zu erstarrten Skulpturen.

Dort stehen sie nun,
verloren im Raum.
Wie ein Entwurf,
für die Zukunft bereit,
bis im ersten Licht
sich der Vorhang aus Schatten
über sie wirft.

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18. Dezember 2009

so eine NACHT

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 4:47 PM

… so eine Nacht,
Verzögerung der Zeit,
die sich verwirbelt
im stillen Tanz der Schnee.
Gefroren bleiben
die Sekunden liegen.
Stille. Nur ein
Atemschweif, der
das Leben verschluckt.
Unter dem Eis höre ich
deine Worte.

8. Dezember 2009

HERZenssplitter

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 8:27 AM

Ich traf dich

an der Weggabelung

zur Wirklichkeit.

Vier Schatten

fielen auf dich.

Der Herzenssplitter

brach hier auf

zur Wanderschaft;

seither findet er

keine Herberge.


6. Dezember 2009

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 10:07 AM

 

Soviel Schönheit kann nur Täuschung sein,

dieses Schimmern von Moosgrün auf blauem Grund

und der helle Saum… Goldfäden , die keine sind…

Perfektion eines Bildes, Meisterhand Natur.

Ein Sturm- und alles bricht zusammen.

 

 

 

1. Dezember 2009

Filed under: philosophische FRAGMENTe, sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 10:21 AM

Wenn man ohne Erwartung leben kann,

ereilt einem das Wunderbare.

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