Silk and Paper

26. November 2009

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 11:27 AM

Im eisigen Raum, im dunklen Feld

liegt meine Seele begraben.

Dicht an dicht gedrängt

die Buchstaben, das Sterben

anders zu beschreiben.

Klares Geläut, kein leises Geplauder

Aus gefrorener See.

Dicht an dicht gedrängt

die einsamsten Herzen,

unterwegs, ohne Heimat.

Weiter Himmel, der Schwarm

Dunkler Vögel. Auch heute noch.

Sie haben nicht vergessen.

Nicht wie wir, die immer noch

nach Sprache suchen.

Advertisements

Schreibe einen Kommentar »

Es gibt noch keine Kommentare.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: