Silk and Paper

4. März 2009

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 10:51 AM

tulpe-vergr

Wer atemlos durch das Leben jagt

und das Sein in Gedankenstrichen misst,

kann nie Zeitzeuge werden

von den Landschaften,

die unsere Sprache bereithält.

Er wird versäumen,

den Wortfragmenten

Lebendigkeit einzuhauchen,

weil im Vorübereilen das Erblickte

im gleichen Moment erstirbt.

Sprache ist das Haus,

und dem Ungesagtem Wesen einhaucht.

mit dem Tiefsten des Ursprungs…

Atem ist sein Fundament.

Und der Mensch sein Erdreich.

MAR 2009

Advertisements

Schreibe einen Kommentar »

Es gibt noch keine Kommentare.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: