Silk and Paper

31. März 2009

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 11:26 AM

tulpe-vergr

Ganz im Dunkel

ist Deine Welt leuchtend.

wenn Du die Augen schließt.

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mar 2009

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12. März 2009

WAHRheit

Filed under: philosophische FRAGMENTe — silkandpaper @ 5:42 AM

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jeder , der seine erkenntnis und seine wahrheit an sich selbst festzurrt und sie damit zu seiner gefangenen macht und glaubt, sie damit dinghaft und glaubhaft für andere zu machen, ist noch weit von der wahrheit entfernt.

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10. März 2009

wenn GRAU sich auflöst

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 11:32 AM

lacktablett-detail

Sehr flüchtig,
fast ätherisch
schwebt dieser Tag ein,
landet wie ein
weicher Hauch
auf feuchten Dächern,
löst sich auf
und spinnt sich
wie ein Kokon
um das Leben;
legt sich auf
Dich und mich,
lässt uns kosten
vom göttlichen Tau
eines Frühlinstages.

Wieder einmal
darf ich
dieses Wunder erleben,
wenn das Grau
zu Farbe wird,
und sich auflöst
im Regenbogen
des Daseins.

MAR 2009

geDANKe

Filed under: philosophische FRAGMENTe, sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 11:28 AM

tulpe-vergr

Ein Gedanke,

der aus dem Dunkel

ans Licht drängt,

sich mit Regen schmückt,

wie ein Morgen…

der mit

gläsernem Beiwerk Regen ,

so wie Inspiration,

die scheinbar klar,

auch Staub mit sich

fortschwemmt.,

um durch steinigen Boden gesickert,

als Quelle

für nie Dagewesenes.

Ohne sich

an etwas festzuhalten,

macht er

Dinge dinghaft

und löst aus

steinernen Bergen

Lawinen , die anfangs Geröll,

doch dann

gefestigt und verwoben

mit dem Wurzelwerk,

als Ganzes dem Tal

des Schweigens

entgegen donnert,

um doch als kleine Kiesel

Wege zu befestigen.

4. März 2009

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 10:51 AM

tulpe-vergr

Wer atemlos durch das Leben jagt

und das Sein in Gedankenstrichen misst,

kann nie Zeitzeuge werden

von den Landschaften,

die unsere Sprache bereithält.

Er wird versäumen,

den Wortfragmenten

Lebendigkeit einzuhauchen,

weil im Vorübereilen das Erblickte

im gleichen Moment erstirbt.

Sprache ist das Haus,

und dem Ungesagtem Wesen einhaucht.

mit dem Tiefsten des Ursprungs…

Atem ist sein Fundament.

Und der Mensch sein Erdreich.

MAR 2009

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