Silk and Paper

3. Dezember 2008

wo kEIN schatten raum hat

Filed under: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 4:50 PM

 

 

Der Himmel brennt

Und mit ihm wird ein Tag geboren,

der schon erstorben ist

bevor wir ihn erahnen…

So gleißend ,

legt er Zeugnis ab

das heut‘ kein Schatten Raum hat,

bis zu dem Moment

wo die Bläue des Schnees

ihn Lügen straft

und den Vorhang schließt

Vorbei ! So schnell verweht der Wind

den Tag zu Staub.

Von Geburt bis zum Tod…

die Welt hält nicht den Atem an

für Alltägliches

der Millionen Jahre,

die vorbeigezogen sind an uns,

längst, bevor wir wußten,

dass wir sein werden und an einem Morgen

in unserem kurzen Leben.

Wir es erschauen , um darin zu ertrinken,

und um mitzugehen, wenn es Nacht wird.

 

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