Silk and Paper

25. September 2008

NACHt

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, Uncategorized — silkandpaper @ 5:17 AM

Nacht

Leere. Weiß . Stille.
Und der Mond setzt sich
aufs Fensterbrett
und schaut in die
schwarzen Augen der Scheiben
aus Glas, die mit Holz umrahmt ,
mein Leben verbergen.

Wie eine lange Zunge
streicht das Licht
über die Geheimnisse,
schattenreich verborgen
in rätselhaften Umrissen,
die nach mir greifen
um mich neu zu bekleiden.

Ich häute mich
wie eine Zwiebel und
werfe die papierenen Schalen fort.
Auch hier treibt
das innere Rund
Tränen in die Augen,
so wie alles , wenn es sichtbar wird
und eine Ursache sucht.

Wie diesen Schmerz .
Und es gibt mehr davon,
Wie auch Schalen aus Papier,
auf dass ich wieder mich bekleide…
Er geht, der kalte Schein
aus stillen Nächten.
und weint zwei Tränen Tau.

Manchmal  werden Dinge entweiht
durch das Licht.
Und wie Staub aufwirbelt,
so ziehen Menschen
als kleine Planeten einen Schweif
und lassen sich auf
Fensterbrettern nieder.

MAR  2008

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