Silk and Paper

16. November 2007

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 11:12 AM

Dämmerung in Berlin

Noch im Stehen ist der Tag eingeschlafen.
Die gelbe Decke Licht , die meinen Schatten wirft
Liegt im Staub, der sachte aufwirbelt,
wenn mein Schritt den Abend sucht.

 

Von Weitem höre ich das satte Leben.
Es singt und raunt. Ganz leise baut sich mein Sein
eine Wiege mit einem blauen Band
voller Sommer und legt sich zur Ruh.

 

Gewartet hat die Nacht mit ihrem pudrigen Traum,
das sich der Tag in ihre Arme sinken lässt.
Sanft umschlingt sie den Unerreichbaren
Und singt ihm das Lied dieser Stadt.

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2 Kommentare »

  1. Liebe MAR,

    danke für dieses Lied!

    LG, Ulf

    Kommentar von Ulf Runge — 16. November 2007 @ 11:56 PM

  2. danke, ulf. ja die großstadt hat auch stille momente 😉

    Kommentar von silkandpaper — 17. November 2007 @ 7:46 AM


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