Silk and Paper

19. September 2007

für CHET

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 5:01 PM

kleeblatt-mit-chet.jpg

 

 

In meinen Wanderungen durch die Stille der Nacht
schreibe ich mein Leben in den Wind.
Auf und davon schwebt das Herz,
dessen Füße vom Laufen müde, sich Flügel wachsen lässt.
Die späte Stunde verspricht mir mit ihrem Raunen
die Unendlichkeit auf den Spuren der Zeit.
Wege kreuzen sich , verschmelzen an der Gabelung
und werfen keinen Schatten, dort
wo das Spiel der Blätter sich mit deiner Seele schmerzlich verbrüdert
im Rauschen, im Flug…
An den Sohlen meiner Schuhe haftet die Zeit,
die ich mitunter abstreife vor deiner Tür,
Sprache und Worte haften mein Innerstes
an deinem Tisch fest und klirren leise
wie die zerbrechlichen Gläser ,
an denen mein Lippenstift rote Wünsche denen zuflüstert
die nach langer Wanderung ihr Herz kreuzigen ,
weil ein lauter Traum nach ihnen rief.
In der Stille der Nacht wandere ich durch die Erinnerungen Deiner Hände
die nie verstummen
weil auch sie durch den unendlichen Raum schweben,
wie das wandernde Herz auf der Suche nach der Zeitlosigkeit.
Dort ,wo die Wege sich treffen , wird die Oase sein,
die deinen Schatten kennt.

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