Silk and Paper

1. September 2007

Filed under: sprach-RÄUME lyrik, wahrNEHMungen — silkandpaper @ 10:37 PM

gesicht-mexico.jpg

 

ich werde für dich unauffindbar sein
so wie das land , was einst im meer versank
und reife felder mit sich riss

 

kornähren, in denen die erinnerung
des lebens gespeichert
jenen tontopf zieren, der im haus

 

des sonntäglichen bestaunens sich herzeigt
als relikt der zeitlosen schönheit
mit dem dunklen klang

 

hörende spüren ihm nach, diesem ton
der geschichten erzählt
von den wanderungen durch das meer

 

welches durchschnitten von stolzen schiffen
diesen verletzungen nachgab
und laut grollte und alles verschlang

 

noch immer hören wir ein fernes läuten
und die schiffe graben im grund
nach der ausgelöschten zeit und einem

 

zersplitterten krug, um dieses gefäss
mit der trauer zu füllen für all die namenlosen
schönen, die ihre liebe verloren

 

in einer einzigen stunde …und mit ihr untergingen.
das sollst du wissen, wenn du auf die suche gehst
ich bin das land , das einst im meer versank

 

 

 

.

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