Silk and Paper

30. August 2007

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 4:50 PM

kaleici-dez.jpg

Das Rot zuletzt

Das Sommerschiff vertäuen sollt‘ ich . In den Hafen legen
Es schwimmt mir sonst davon im Herbst. Ertrinkt
im grauen Meer der tausend Tropfen schwerer Regen
Nimmt alle bunten Verse mit zum Ozean. Versinkt…

Der Berg ist weit, an dem mein Schiff zerschellen kann
Noch sehe ich das grüne Blau der Wellen, keine Gischt.
Die Hand zur Linken lotet alle Tiefen aus , ist Steuermann
Die Rechte schreibt – und kennt den Hafen trotzdem nicht.

Auf schwarzen Wellen reitet jetzt der Herbst. Er täuscht in Farben
Grün für das Meer der Worte ; der erste Raureif bringt den weißen Tod,
das blaue Firnament am Mittag wiegt die gelben Garben,
Braun lügt die müde Erde uns mit welken Blättern. Und zuletzt das Rot…

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