Silk and Paper

28. August 2007

Filed under: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 7:00 PM

wald-hinterzarten.jpg

Vagabundin / Cingene

 

an manchen tagen treibe ich
neben meinen stunden her
ich sattle die zeit sorgsam
wie mein weißes pferd
aus den träumen der kindheit.

 

wie am halfter führe ich sie spazieren,
die stunden, die angeleint
in meiner uhr unendlich ticken.
so ein lautloser gang meines lebens .
auf der reise ohne ziel.

 

ich gehe vorüber, stolz, und
behenden schrittes an der tür ,
da wo die gitarrensaite schwirrt.
Denn im minutenklang von moll
steht dort ein stuhl für mich bereit

 

doch jede stunde ist wie ich ,
eine cingene, die auch im atem der zeit
gehend lauschen kann.
ich verharre nicht , und lass die zügel leicht
so gehe ich neben meinen stunden her

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