Silk and Paper

Veröffentlichungen, Aktionen, Aktivitäten

* permanente Klanginstallation: Ruine der Künste Berlin -Zeitansagen-seit 1988 non stop

* Dokumentation des NHK- Staatl.Jap.Fernsehen 1989 : Die Geschichte meiner Familie

Veröffentlichungen:

* edition neue wege: Jahrbuch für Literatur und Kultur- Stadtansichten 1985 –Lyrik

* edition fischer: Autorenwerkstatt 13 -1988- Lyrik

* Washi-Eine Reise ins Japanpapier- 1988 -Essay/Kunstbuch auf handgeschöpftem Papier. limit. Aufl.

* Brentano-Gesellschaft Frankfurt: Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts-Jahrbuch 2007 (erschien Dezember 2007)

 

Kunstaktionen und Aktivitäten:

*  „Die Geschichten von alleinstehenden Handschuhen“ – Wandinstallation mit Handschuhen, die ich auf Spaziergängen im Winter gefunden hatte  1995

*  “ Alles was ich hatte-war Pappe“ Behausungen und Zimmerinstalationen aus Verpackungsmaterial 1995/2001- 2007

*  „Du bist zwar nicht Kandisky-aber Du kannst es auch“ Museumsbesuche mit Kindern zwischen 6-10 Jahren mit anschließenden Gesprächen zu abstrakter Malerie und Malstunden 1990-2008

*  “ Das kalte Herz“ Theater-Lesung nach dem Märchen von Wilhelm Hauff mit Kindern verschiedener Nationalitäten . Die Requisiten und eine Glasorgel wurden aus Recycling-Material gefertigt…2005/2006

http://img34.imageshack.us/img34/3884/daskalteherz.jpg

*  „Schreib auf und lese es später “ U-Bahnfahrten mit Kindern zum spielerischen Erlernen von Wahrnehmung und Reflektion durch Kurzgeschichten 2000-2008

*  „Was trug Mama, als sie Kind war?“ Heiteres Kennenlernen von kulturellen Besonderheiten anhand von Bekleidung ; Herstellen von Kostümen des jeweiligen Landes aus alten Stoffen mit Kindern zwischen 7-10 Jahren . Besuch des ethnologischen Museums 1995-2008

*  „Herr Herder liebte fliegende Blätter“ Philosophische Diskussionen mit Kindern und Jugendlichen zwischen 10-14 Jahren zum Begriff ‘ Humanismus’ 1990 -2008

*  “ einfältig, zweifältig, dreifältig –  vielfältig “ Sprachphilosophische Wortspielerein zum Thema: Bildung ist  Integration …  mit Kindern zwischen 8-16 . Museum für Deutsche Geschichte, Jüdisches Museum, Ethnologisches Museum, aktuelle Ausstellungen nichtdeutscher Künstler in verschiedenen Galerien und Museen

*  „Sprich (ein) Wort!“ Objekte und Installationen zu Sprichwörtern mit dem Blick auf ihre Bedeutung im alltagsphilosophischen Konsens 2006/ 2007

*  „Llave – Der Schlüssel „ CD-Produktion mit Musikern aus Syrien, Berlin, Polen, USA -   Die Suche nach Noten und Texten einer fast vergessenen Sprache führte mich nach Amsterdam, Paris, Fez und Istanbul . Sefardische Musik, eingespielt mit selbstgebauten Instrumenten nach alten Vorlagen aus dem Mittelalter ; Texte: mittelalterliche Lieder der sefardischen Juden. 1996 – 2002

*  „Shabbes soll seyn“  Temporäres gemeinsames Feiern eines Shabbat-Essens mit dem Blick auf traditionelle Speisen; mit Nachbarn, Freunden und deren Freunden … Gemeinsames Kochen und Zubereiten , Challot backen , Synagogenbesuch auf Wunsch, gemeinsames Essen , typische Lieder zum Shabbat  auf jiddisch und hebräisch ( life ) .

 *  „Der Rahmen ist das Kleid des Bildes“ Raumverständnis , Begrenzungen ,Abgrenzungen und kreative Freiheit wahrnehmen …mit Kindern zwischen 10-14 Jahren . Erklärungen anhand von Pieter Bruegels Gemälde: Die niederländischen Sprichwörter

*  „Wortdurchgangszimmer“ Lesungen, Installationen und Aktionen mit türkischen Frauen

Alle Aktivitäten und Angebote sind Non-Profit -Angebote, die CD ist nicht verkäuflich, aber „verschenkbar“

Verleihung des Kulturpreises 2008 der Kulturpolitischen
Gesellschaft an das Kunst- und Kulturfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN

…mit diesem Preis wird jährlich ein Projekt ausgezeichnet, dessen soziokulturelles und künstlerisches Wirken beispielhaft für die kulturelle Landschaft der Bundesrepublik Deutschland ist.

In der Begründung der Jury heißt es: „Das Konzept, einen ganzen Stadtteil über 48 Stunden lang mit Kunst und Kultur zum Leben zu bringen und dabei seine kreativen Entwicklungspotenziale aufzudecken, ist einzigartig und überzeugend. Doch nicht nur das Festival ist preiswürdig, ebenso lobenswert ist die Organisation und Umsetzung der Arbeit vor Ort, die auf ein breites Netzwerk der im Kiez verankerten Künstlerinnen und Künstler setzt. Hier inszeniert sich ein Stadtteil selbst und zeigt damit, dass Kunst und Kultur nicht nur symbolisch zum Motor der Stadtentwicklung werden können.“

Der Kulturpreis ist nicht nur die Anerkennung für eine Netzwerkstruktur. Gewürdigt werden das Engagement und die Kreativität der Kulturschaffenden selbst, insbesondere derjenigen, die sich schon lange und auch über die 48 STUNDEN NEUKÖLLN hinaus mit viel Enthusiasmus im urbanen Umfeld engagieren.

Kulturnetzwerk Neukölln e.V. 2008


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