
Nichts kann Dich trösten,
nicht einmal das ferngedachte Glück,
nicht die Nacht, das dunkle Spiegelbild des Tages
das Dir den Zeitvertreib Phantasie zuwirft…
nicht die Windsäulen im erdachten Paradies,
nicht die roten Träume im Sommer,
nicht die sonderbare, fremde Liebe,
die Dir im Wasser am Fluss erschien…
Nicht der Gast, an manchen Tagen,
nicht das Geheimnis der Zyklamen,
nicht das Wolkenschiff des Nordens,
das den schönsten Sommer kühlte…
nichts kann dich trösten,
wenn die Vorahnung Dich weinen macht
wenn Du weißt, dass der Tag die Nacht sein kann,
und im Anfang das Ende wohnt.
MAR 2009