Silk and Paper

Dezember 29, 2008

Gespeichert unter: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 1:58

imm009_9a

 



Welch besondere Zeit, dieser Winter,
der mich beschenkt mit blühendem Jasmin.
Fragil zeichnet er zartes Grün
Und erzählt mir vom Sommer…

… als er noch still für sich
nur ein Bruder war für Trichterwinden
und wilden Löwenzahn…jetzt ist er
der Prinz auf dem Fensterbrett.

Dezember 20, 2008

die blaue STUNDE

Gespeichert unter: sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 9:12
lacktablett-detail

 

 

 

 

Die abendliche, blaue Stunde
Die letzte Leere steht im Raum.
Das Licht verliert sich und erstirbt .
Und für Sekunden steht ein Traum.

 

So weiß …und webt als dichter Nebel
Geschichten ,die von dannen schweben.
Ein Wolkenbett zerschmilzt am Himmel
Und wird als Regen weiterleben.

 

Es ist das Blau, das wie ein Schleier
die Bitternis so mancher Zeit verhüllt,
und allem schmeichelt wie der Maler
der zeichnet, und sein Werk erfüllt

 

Das Firmament schließt seine Türe.
Und es wird Nacht . Die Welt wird groß
Das blaue Licht zerrinnt , ertrinkt .
Ich lös’ das Band und laß die Träume los.

 

mar 14.12.2008

 

Dezember 3, 2008

wo kEIN schatten raum hat

Gespeichert unter: DER mensch als fremder ORT, sprach-RÄUME lyrik — silkandpaper @ 4:50

Der Himmel brennt

Und mit ihm wird ein Tag geboren,

der schon erstorben ist

bevor wir ihn erahnen…

So gleißend ,

legt er Zeugnis ab

das heut‘ kein Schatten Raum hat,

bis zu dem Moment

wo die Bläue des Schnees

ihn Lügen straft

und den Vorhang schließt

Vorbei ! So schnell verweht der Wind

den Tag zu Staub.

Von Geburt bis zum Tod…

die Welt hält nicht den Atem an

für alltägliches

der Millionen Jahre,

die vorbeigezogen sind an uns,

längst, bevor wir wußten,

das wir sein werden und an einem Morgen

in unserem kurzen Leben.

Wir es erschauen , um darin zu ertrinken,

und um mitzugehen, wenn es Nacht wird.

 

 

Bloggen Sie auf WordPress.com.