die zweite haut streif ich ab,
das schimmernde muster
was mir im spiegel
als meine verkleidung erscheint.
denn ich bin anderswie ICH
und fremd mit dem kleid
aus stoff , mit fremden wörtern
gezwirnt und gewoben .
das lachen im raum
füllt nicht die resonanzen
die noch fehlen ,um leben
restlos auszufüllen.
das kleid wird zuhaus sein
an einem rostigen nagel
und stiehlt sich davon
ins endlose still der nacht .
ein stück vom ICH meines DU
wird daran haften
wenn es in der fremde
heimat sucht und strandet.
die zweite haut streif ich ab.
entblösst aller unschuld.
doch wer weiss schon
vom zweiten spiegel in mir
MAR
