es ist wieder da
das vibrieren
aus der tiefe…
im dunkeln
höre ich
die stadt atmen.
an den gleisen
drängen sich
wieder menschen.
tage und nächte
ohne dem rhythmus
einer stadt…
nur dem pulsieren
des eigenen lebens
lauschen…
atemzug für atemzug
legte sich
auf die stille
und hob
das wesentliche
ans licht.
menschen strömten
wieder
auf gehsteigen
dem aufgehenden
tag entgegen
der untergrund
und die adern, die
sonst dem hier
ihre rastlosigkeit
aufdrückten,
schwieg.
an eisernen zäunen
flatterte die botschaft,
zu fuss das gelände
zu ergründen,
in dem man
zu hause ist.
plötzlich sah man
das haus, es war rosa
und der park dort
war ganz neu…
am ende der straße
erkannte man
seine nachbarin
und es blieb zeit.
es ist wieder da,
das rauschen
aus dem untergrund
und ich höre imaginär
die schritte
fremder menschen,
die dem ausgang zuströmen.
dumpf hallt die tür…
jetzt findet leben
wieder anderswo statt.
mar, u-bahn-streik
